Johanna Bürger, Studentin an der TU-Dresden für das Lehramt an Gymnasien (Englisch/Französisch/Kunst) absolvierte von März-April 2007 ein Praktikum bei der Schwesterngesellschaft der SBG, der Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne. Zudem erhielt sie auch die Gelegenheit das Blockpraktikum B (das obligatorische Schulpraktikum im Hauptstudium) an dem Lycée Chateaubriand und der Ecole Nationale Supérieure de Chimie de Rennes abzulegen. Lesen Sie hier ihren ausführlichen Erfahrungsbericht:

 

Erlebnisreiches Praktikum in Rennes

 

 

Wie ich von meiner Praktikumsstelle erfuhr

 

Im Rahmen meines Studiums, Lehramt an Gymnasien für die Fächer Französisch, Englisch und Kunst (Drittfach) fuhren wir, 17 Romanistikstudenten der TU Dresden mit unserem sehr engagierten Romanistik Professor Dr. Ingo Kolboom in Begleitung von Frau Dr. Jansen und Frau Prof. Dr. Lieber im November 2006 in die Bretagne, nach Rennes. Da der Freistaat Sachsen und die Region Bretagne seit 1995 eine Partnerschaft in dem Bereich der Wissenschaft, als auch der schulischen und der universitären Bildung pflegen, sollte diese einwöchige universitäre Exkursion dazu dienen, den Austausch aktiv zu beleben, wissenschaftliche Beziehungen zu knüpfen und uns, den 17 Studenten einen Einblick in die sächsisch-bretonische Partnerschaft ermöglichen. Während dieser einwöchigen Exkursion haben wir schulische, universitäre und politische Institutionen in Rennes und Umgebung kennen gelernt. Im Anschluss an diese Exkursion ist uns eine Praktikumsstelle angeboten worden, auf die ich mich erfolgreich beworben habe.

 

Im Rahmen der sächsisch-bretonischen Partnerschaft gibt es zwei sächsisch-bretonische Gesellschaften, die Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne in Rennes und die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft EV in Dresden, die jeweils in ihrer Region um die Bekanntmachung des Austausches der Partnerschaft bemüht sind. Die SAJSB, deren Hauptsitz die Ecole Nationale Supérieure de Chimie de Rennes (ENSCR) ist[1], suchte Anfang Februar 2007 eine Praktikantin um die Generalversammlung der Partnerschaft, die Ende Februar stattfand (und die dazugehörigen Dokumente) vorzubereiten. Frau Dr. Jansen, Dozentin für Fachdidaktik der romanischen Sprachen an der TU Dresden machte mich darauf aufmerksam, dass das OFAJ/DFJW Stipendien für Auslandspraktika vergibt. Mit ihrer Hilfe bewarb ich mich deshalb um ein Stipendium des OFAJ/DFJW.



[1] Diese wissenschaftliche Eliteuniversität wurde siège sociale, da sowohl der Präsident der SAJSB, Henri Patin als auch der Mitarbeiter dieser Gesellschaft, Pierre Briend, dort als Professoren arbeiten.