Vom 7. April bis zum 14. April besuchte uns eine 20-köpfige Reisegruppe aus der Bretagne, die per Zug anreiste. Die Gruppe aus Saint-Gilles bei Rennes, betreut von unserer langjährigen Kooperationspartnerin von der FAFA-Bretagne, Ulrike Huet, besuchte zunächst drei Tage die Messestadt Leipzig und reiste dann weiter nach Dresden. Die Gruppe wurde in Leipzig durch unsere Mitglieder Sylvia Richter, Daniel Bintener, Bruno Le Bec und Christian Dietz betreut. Neben einer Führung durch das Stadtzentrum stand ein Besuch des Museums an der Runden Ecke an. Daneben gab es ein kurzes Treffen im Europa-Haus Leipzig (Foto). Vom Panorama-Tower sowie vom Völkerschlachtdenkmal konnten sich die Gäste einen Überblick über Leipzig verschaffen und am Abend besuchten sie Auerbachs Keller. Die restlichen Tage verbrachte die Gruppe in Dresden, wo sie von Ingo und Erdmute Kolboom sowie von Sybille Hoffmann abwechselnd betreut wurde. Auf dem Programm standen Stadtführungen in Dresden (Altstadt und Neustadt), Besuche der kulturellen und urbanen Highlights wie Zwinger, Schloss, Grünes Gewölbe, Kathedrale, Frauenkirche, Gläserne Manufaktur, Tagesausflüge in die Gartenstadt Hellerau mit Besuch des Festspielhauses, nach Meißen mit Besuch der Porzellan-Manufaktur, der Albrechtsburg und des Doms, zur Festung Königstein sowie zum Schloss Pillnitz. Kulinarische Geselligkeitshöhepunkte waren die Wenzel Prager Bierstuben und das Brauhaus am Waldschlösschen (Foto). Ein bewegter Abschiedsabend in der City-Herberge in Dresden beschloss den Besuch (Foto). Für unsere Gäste, die nie zuvor in Sachsen bzw. Ostdeutschland gewesen waren, entpuppten sich Leipzig und Dresden als großartige Überraschungen, die alle ihre Erwartungen übertroffen haben. Bei aller Freude, welche die Teilnehmer über die Schönheiten unserer neu erblühten Städte und über die Gastfreundschaft der Menschen hier bekundeten, haben sie französischsprachige Hinweise und Tourismus-Prospekte in Dresden doch etwas vermisst – ein Manko, das die Stadt Dresden, die sich als Europäische Kulturhauptstadt bewerben will, bis 2025 (!) vielleicht beheben könnte.

Auf ihrer Heimfahrt am 15. April fuhr die Gruppe wieder über Paris; als die Teilnehmer die abendliche Hauptstadt durchquerten, brannte die Kathedrale Notre-Dame de Paris lichterloh … welch tragischer Abschluss einer schönen Reise.