Wissenschaftliche Exkursion in die Bretagne mit Studierenden des Instituts für Romanistik der TU Dresden im Rahmen der sächsisch-bretonischen Regionalpartnerschaft

Bericht von Prof. Dr. Kolboom

 

Vom 4.. bis 12. November 2006 reiste eine Gruppe von siebzehn Romanistik-Studierenden der TU Dresden für eine Woche nach Rennes, in die Verwaltungshauptstadt der Region Bretagne, die seit 1995 mit dem Freistaat Sachsen eine Regionalpartnerschaft unterhält. Geleitet wurde diese Exkursion von der Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Lieber, der Fachdidaktikerin Dr. Silke Jansen und vom Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, zugleich Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft.

Die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und von der TU Dresden geförderte Exkursion umfaßte wissenschaftliche, kulturelle und politische Programmpunkte, die auf die Kooperation zwischen der TU Dresden und universitären Einrichtungen in Rennes sowie auf die sächsisch-bretonische Regionalpartnerschaft ausgerichtet waren.

Ein Teil der Teilnehmer stammte aus dem Proseminar im WS 2006/07 über die Bretagne von Prof. Kolboom; der Rest verteilte sich auf andere Studierende im Grund- und Hauptstudium Romanistik bzw. Französisch (LaG). Auf den Einbezug von Studierenden Französisch Lehramt an Gymnasien wurde insofern Wert gelegt, als unsere zukünftigen Französischlehrer/innen in besonderer Weise als schulische Mittler in der sächsisch-bretonischen Regionalpartnerschaft zum Einsatz kommen werden.

 

 

Bericht des Studenten Boris Vormann über die Exkursion einer Studentengruppe der TU Dresden in die Bretagne


Um es vorweg zu nehmen, die Studienexkursion nach Rennes in der Bretagne vom 4. bis 12. November 2006, an der wir, 17 Romanistikstudentinnen und Studenten der Technischen Universität Dresden teilnehmen durften, war ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, Prof. Dr. Maria Lieber und Dr. Silke Jansen erlebten wir in Rennes und Umgebung Begegnungen, die (inter-) kultureller wie auch politischer Natur waren. Die betreuenden Professoren sowie auch die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft - beziehungsweise die Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne - erlaubten uns, in verschiedensten Institutionen des französischen Bildungswesens an Debatten und Workshops teilzunehmen und die bretonische Kultur aus nächster Nähe kennen zu lernen.