Ein Schreiben des Präsidenten anlässlich der Herausbildung der sächsisch-bretonischen Städtepartnerschaft  Aue - Guingamp:


Madame la Maire, chers conseillers municipaux,

cher Henri, chers amis guingampois,
Chère Ulrike, cher Pierre, chers membres de l'Association Saxe-Bretagne,

Étant retenu à Dresde pour des obligations banalement professionnelles - hélas - je ne puis venir à Guingamp me joindre à votre réunion de travail ce 24 mars à la Mairie de Guingamp ni à l'assemblée générale de l'Association Saxe-Bretagne ce 25 mars à Guingamp même. Je le regrette profondément. Mais je suis très heureux des résultats issus de vos rencontres avec vos amis de Aue en Saxe.

Au nom de tous les membres de notre Sächsisch-Bretonische Gesellschaft, je vous remercie de votre engagement en faveur d'une belle cause ("L'universalité dans la spécificité régionale!") et je vous souhaite une excellente réunion de travail ainsi qu'une fructueuse assemblée générale.

Vive le jumelage Guingamp-Aue, vive le jumelage Saxe-Bretagne!

Bien cordialement / Herzliche Grüße / Gwellañ gourc´hemennoù

Ingo Kolboom
Président de la Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V.

Im Rahmen der Woche der Francophonie vom 14. bis 20. März 2011 empfängt die LOVANIA Akademie Leipzig bereits im dritten Jahr mit Unterstützung des Deutsch-französischen Jugendwerkes, DFJW/OFAJ, 14 Studenten der Université Catholique de l’Ouest, UCO BN aus Guingamp, Bretagne. Die Leipziger Berufsfachschule für staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondenten unterstützt damit die Bemühungen zwischen Frankreich und Deutschland um einen lebendigen und gleichzeitig berufsorientierten Austausch von jungen Leuten beider Länder, ganz im Sinne der Gründungsväter dieses Austausches: Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.

Auf dem Programm für die Gäste aus Frankreich stehen neben gemeinsamen Lehrveranstaltungen in Deutsch, Englisch und Spanisch, der Besuch von VEOLIA, eines in Sachsen tätigen französischen Unternehmens, eine Führung durch Leipzig mit anschließendem Besuch des Gewandhauses sowie der Besuch der Leipziger Buchmesse und die Teilnahme an der Verleihung des Prix des Lycéens, organisiert vom Institut Français d’Allemagne – Leipzig.

Wir danken Dr. Bernd Schmidt von der Vereinigung der Französischlehrerinnen / -lehrer e.V. (VdF) / Fédération allemande des professeurs de français (FAPF) bzw. von der LOVANIA Akademie Leipzig für diese Information.

 

Der Impuls zum Beginn der sächsisch-bretonischen Regionalpartnerschaft ging von der Bretagne aus. Mit der politischen Wende Anfang der 1990er Jahre und der weiteren Öffnung Europas nach Osten stieg das strategische Interesse der Region an einem Partner in den neuen Bundesländern. Die landwirtschaftlich und touristisch geprägte Bretagne suchte ein Land, das die eigenen strukturellen Voraussetzungen ergänzen konnte und gab Sachsen mit seiner langen Wirtschafts- und Handelstradition den Vorzug vor Mecklenburg-Vorpommern.

bret_sachs

Für uns Sachsen mag die Bretagne ein fernes Land sein, aber Entfernung ist kein Hindernis für Nähe, und Gegensätze sind kein Grund zur Distanz.
Denn wie Sachsen

  • …hat das sagenumwobene alte Königreich bzw. Herzogtum Bretagne eine lange, eigenständige Geschichte und Tradition.
  • …hat die Bretagne ein originelles sprachlich-kulturelles Profil: In Sachsen gibt es eine slawische Minderheit, das Volk der Sorben, und in der Bretagne beherrscht eine Minderheit der Bevölkerung immer noch die alte keltische Sprache, das Bretonische.
  • …ist die Bretagne mit ihren Wissenschafts-, Forschungs- und Hochtechnologiestandorten eine moderne Leuchtturmregion.
  • …hat die Bretagne mit ihren Entdeckern und Erfindern ihre geografische Randlage als Entwicklungschance zu nutzen gewusst.
  • …ist die Bretagne mit ihren Kathedralen und Kirchen, ihren Burgen und Schlössern, ihrer Musiklandschaft und Kulturfestivals, ihren Museen und Theatern eine moderne europäische Kulturregion.
  • …ist die Region Bretagne eine territorial „geschrumpfte“ Gebietskörperschaft, die mit der historisch-kulturellen Bretagne nicht identisch ist.

Eine gemeinsame Erklärung

"Der Freistaat Sachsen und die Region Bretagne vereinbarten am 30. November 1995 in Dresden den Beginn einer interregionalen Partnerschaft mit Schwerpunkt auf den Bereichen Forschung und Entwicklung, Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und Umweltschutz, Justiz, Kultur, Jugend und Sport."

Lesen sie das Dokument hier im pdf-Format.

Unsere Partnergesellschaft in der Bretagne

"Am 6. Dezember 1996 wurde in Rennes, der Hauptstadt der Region Bretagne, die Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne gegründet. Die Gesellschaft unterstützt bretonisch-sächsische Aktivitäten auf institutioneller Ebene, vor allem den Schüleraustausch zwischen Gymnasien und Berufsschulen, Fortbildungen für Fremdsprachenlehrer, Hochschulkooperationen sowie Jugend- und Kulturaustausche beider Regionen."

Im Jahr 1996 ergriffen engagierte Persönlichkeiten aus der Bretagne die Initiative, einen deutsch-französischen Verein zu gründen, um die offizielle Partnerschaft zwischen ihrer Region Bretagne und dem Freistaat Sachsen zu beleben. Daraus ist die Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne entstanden.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte unserer Partnergesellschaft in der Bretagne unter:

http://www.saxe-bretagne.fr

 

Lesen Sie den Tätigkeitsbericht 2005 vom aktuellen Präsidenten der Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne.

Hier finden Sie das Bulletin unserer bretonischen Schwestergesellschaft, "Entre Ille et Elbe". Bonne lecture!

die gesamte Arbeit als pdf

Die Bretagne hat eine Agenda entwickelt, in der sie ihre Pläne für die Zukunft der Region erklärt. Sie können diese Agenda hier entdecken und als PDF Datei runterladen !

In der Dezember-Ausgabe des "Sachsenlandkurier", der Zeitschrift des Sächischen Städte-und Gemeindetages hat unser Mitglied Linda Kühnel einen sehr schönen und umfangreichen Artikel über die Regionalpartnerschaft Sachsen-Bretagne veröffentlicht.

Hier finden Sie den Artikel zum Download im PDF-Format

 

 

Presseerklärung der TU Chemnitz, 2. März 2007

 

Neue Abkommen der Technischen Universitäten in Chemnitz und Dresden wiederbeleben die sächsisch-bretonische Regionalpartnerschaft in den Bereichen Forschung, Lehre und Kultur. Kürzlich wurde ein weiterer wichtiger Grundstein für die zukünftige Vernetzung gemeinsamer Lehr- und Forschungsaktivitäten zwischen den sächsischen Universitäten und den Hochschulen in der Bretagne gelegt. Mit ihren Unterschriften besiegelten die Rektoren der TU Chemnitz und TU Dresden, Prof. Klaus-Jürgen Matthes und Prof. Hermann Kokenge, sowie die Präsidenten der Société des Amis du Jumelage Sax-Bretagne und der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft, Prof. Dr. Henri Patin und Prof. Dr. Ingo Kolboom, die neuen Abkommen für eine fruchtbare bilaterale Zusammenarbeit. Damit beginnt ein neues Kapitel der seit 1995 bestehenden Regionalpartnerschaft.
"Zahlreiche Projekte, Partnerschaften und Kontakte zwischen bretonischen Hochschulen und ausgewählten Fachbereichen der TU Dresden existieren schon seit geraumer Zeit. Endlich ist nun auch die Chemnitzer Universität mit im Boot, so dass eine Vielzahl einzelner Forschungsaktivitäten auf den Gebieten der Natur-, Technik- und Geisteswissenschaften miteinander vernetzt werden können", erklärt der Chemnitzer Chemieprofessor und Vorstandsmitglied der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft, Heinrich Lang. "Praktisch bedeutet dies einen regen Austausch von Wissenschaftlern und Studenten über gemeinsame Forschungsprojekte, Unterrichtsprogramme und Konferenzen. Dass dabei natürlich auch die Chance auf Fördermittel wächst, wird alle Partner freuen."

Derzeit laufen bereits einige Doktorarbeiten in Zusammenarbeit mit bretonischen Bildungseinrichtungen. Zum Beispiel arbeiten zwei Mitarbeiter des Instituts für Chemie für ihre Doktorarbeit an der Universität in Rennes. Ein weiterer Kooperationspartner über eine gemeinsame Forschungsarbeit ist zum Beispiel auf dem Gebiet der Chemie-Metallurgie zwischen der Fakultät Maschinenbau und dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik das französische Institut National des Sciences Appliquées in Rennes. "Seit Jahren existiert aber auch ein erfolgreiches Studentenaustauschprogramm, insbesondere im Bereich der organischen Chemie und in Kooperation mit der Universität Bretagne-Süd, der Ecole Nationale Supérieure de Chimie des Rennes und dem Institut des Sciences de la Matière et du Rayonnement in Caen", betont Lang.
Aber auch kulturell wollen sich die beiden Regionen annähern. Dahingehend wurde von den Präsidenten der beiden Sächsisch-Bretonischen Gesellschaften, Henri Patin von der Nationalen Hochschule in Rennes und Ingo Kolboom von der TU Dresden, eine Zusammenarbeit mit Museen und Wanderausstellungen angeregt, um die Kulturen beider Länder in den Partnerregionen bekannter zu machen. Anfang März wird Kolboom der bretonischen Schwesterngesellschaft beitreten und sich für die weitere Unterzeichnung von Abkommen einsetzen. Einen Monat ist dann der Vizepräsident des Regionalrates der Bretagne im Sächsischen Landtag zu Gast, um über den dortigen Stand der Forschungs- und Kulturpolitik zu referieren.

Im Jahr 2004 wurde der Verein mit dem Ziel, den europäischen Integrationsprozess zu fördern, unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt gegründet. Im Mittelpunkt stehen bilaterale Netzwerkstrukturen in den Bereichen Hochschule, Lehre, berufliche Bildung, Wirtschaftsförderung und Technologietransfer. Derzeit bringen etwa 30 Mitglieder ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in die Zielsetzungen der Gesellschaft ein. Weitere Informationen erteilt der Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. Prof. Dr. Ingo Kolboom, Telefon (03 51) 463 - 32 194, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


(Autorin: Janine Mahler)

Mario Steinbach, 02.03.2007

Pressemitteilung von der Sächsischen Staatskanzlei

Ausgabe vom 18. November 2005

 

Staatsminister Hermann Winkler besuchte vom 13. - 15. November 2005 Rennes.

In der bretonischen Hauptstadt stand unter anderem die Werksbesichtigung von Citroën auf dem Programm. Wie in Sachsen ist die Automobilindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Bretagne.

Im Mittelpunkt der Reise stand die Ausgestaltung der Partnerschaft für die nächsten drei Jahre. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird auf die Bereiche Bildung, Jugend, Hochschulen und Landwirtschaft gelegt. Hierzu unterzeichneten Minister Winkler und der Vizepräsident des Regionalrates Christian Guyonvarc´h ein Memorandum.

Winkler stellte fest, dass es in einem Europa der Regionen zunehmend gelte, nicht nur die eigenen Stärken zu akzentuieren, sondern auch Partner für gemeinsame Ziele und Aktionen zu finden. "Regionalpartnerschaften können dabei helfen, das Profil Sachsens in Europa bekannt zu machen und z. B. mithilfe von Netzwerken bestehende Kompetenzen zu vertiefen und auszubauen", machte der Staatsminister deutlich. "Um die Partnerschaft lebendig zu gestalten, konzentrieren wir sie auf die Bereiche, die für beide Seiten von besonderem Interesse sind." Der Staatsminister wurde auf seinem Besuch von Vertretern des Sächsischen Landtags, des Kultusministeriums und des Landesvorstandes der Kindervereinigung Sachsen e. V. begleitet.

 

Treten Sie ein in die magische Welt der Bretagne, durch die unterhaltsame Powerpointpräsentation von Timo Gläss.

-> zur Powerpointpräsentation (download ca. 4 mb)

 

Wenn sie sich noch ausführlicher über die Bretagne informieren möchten, empfehlen wir die sehr umfangreiche Website von der PH Ludwigsburg (in französischer Sprache)

-> PH Ludwigsburg

 

Mit "Die Tagespost" aus dem 01.10.2002 können Sie auch etwas über: "Menhire, Dolmen und Calvaires" erfahren!

Der Artikel ist von Markus Berger.

http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=1673
 

www.bretagneportal.com ist ein deutsches Informationsdienst für Freunde der Bretagne,

Menschen die dort leben oder leben wollen oder wenn es nicht anders geht, nur

ihren Urlaub dort verbringen. Das Bretagneportal bietet alles Wissenswerte rund

um die Bretagne mit Daten, Fakten, Geschichte, Reiseinfos, Buch- und Musiktips,

Rezepten, Fotos, Links, Forum, Chat und vieles mehr. Als Portal bietet es den

Einstieg in ein virtuelles und interaktives Medium in Bezug auf die Bretagne.