Liebe Mitglieder und Freunde der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.,
Liebhaberinnen und Liebhaber der Bretagne und der schönen Künste,
Chère amie, cher ami,

Wieder eine frankophile, sogar bretonophile Nachricht aus Sachsen!
Unsere Wanderausstellung “Bretonische Impressionen” ist nun im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz angekommen.

Zur aktuellen Ausstellung "Bretonische Impressionen" in Annaberg-Buchholz im Musikzimmer gibt es am 23. Juli um 11.00 Uhr an gleichem Ort im Erzhammer ein Gespräch mit dem Künstler Hans von Döhren.

Vom 21. Mai bis zum 28. August 2016 zeigt das Kulturzentrum Erzhammer in der Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz die Ausstellung "Bretonische Impressionen" von Hans von Döhren.

Kulturzentrum Erzhammer
Buchholzer Straße 2
09456 Annaberg-Buchholz
Tel. 03733 | 425 190
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.annaberg-buchholz.de/de/kultur/ausstellungen.php
https://de-de.facebook.com/erzhammer.annaberg/
Stadtporträt Annaberg-Buchholz: www.annaberg-buchholz.de

Hans von Döhren, 1948 in Löbau/Sachsen geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Seit 40 Jahren bereist er die Bretagne, wo er immer neue Motive für seine Arbeiten findet. Seine Themen sind die Geschichte der Küstenbewohner, das Meer und das immer wechselnde Licht der Atlantikküste. Um die Vielfalt dieser Farben einzufangen, kombiniert Hans von Döhren unter anderem Linoldruck und Aquarell, Siebdruck und Acryltechniken. Seine Bilder findet man izwischen in verschiedenen Galerien in der Bretagne, wie in Vannes, Nantes, Concarneau und im Regionalmuseum von Quimper.

 Nach einer ersten Etappe in Aue ist die Ausstellung nun mit freundlicher Unterstützung der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft und des Städtepartnerschaftskomitees Aue in Annaberg-Buchholz zu sehen. Die “Bretonischen Impressionen” stimmen bereits auf französisches Lebensgefühl ein, das Bürger und Gäste der Stadt bei der “Fête de la musique” am 21. Juni und der PIAZZA am 9. Juli erleben können.

Am 23. Juli gibt es Gelegenheit, Hans von Döhren in einem Künstlergespräch kennen zu lernen. Mehr über diesen “Maler der Île Groix” erfahren Sie schon unter seiner Adresse: www.linogravures.de

“Wir machen Lust auf Kultur!”, sagt das “Team Erzhammer” unter der Leitung unseres SBG-Mitglieds Frau Dr. Gabriele Lorenz.
Da machen wir gerne mit!

Apropos Kultur und Ausstellungen. Bretagnereisende aufgepasst!

Das neue Musée des Beaux-Arts de Pont-Aven, kurz Musée de Pont-Aven, hat nach dreijähriger Umbauzeit seine Pforten wieder geöffnet. Der kleine Ort Pont-Aven im Süden des Département Finistère verdankt seine Berühmtheit als “cité des peintres” den vielen Malern, die nach 1860 von den Reizen dieses idyllischen Ortes angezogen wurden. Ab 1886 arbeitete eine Künstlergruppe um Paul Gauguin und Émile Bernard hier in Pont-Aven und später im nahegelegenen Le Pouldu. Diese sogenannte ”Schule von Pont-Aven” entwickelte den Impressionismus weiter in Richtung Synthetismus. 1985 eingeweiht, verfügt das völlig neugestaltete Museum über eine faszinierende Sammlung von über 4.500 Gemälden und Grafiken sowie anderen Dokumenten. Das brandneue Heft der bretonischen Kulturzeitschrift ArMen. La Bretagne éclairée (Mai-Juni 2016) widmet dem “neuen” Museum ein ganzes Dossier unter dem Thema “Pont-Aven. Le renouveau” (http://www.armen.net/contact/ ). Psst! Auch die Jack Kerouac-Fans werden an diesem Heft ihre Freude haben!
http://www.museepontaven.fr/fr/
http://france.fr/fr/a-decouvrir/reouverture-musee-pont-aven
http://www.bretagne-tip.de/informationen/pont-aven.htm

Vielleicht wird eines Tages dort, in Pont-Aven, auch ein Bild von Hans von Döhren hängen? Als deutscher Maler, der sich von der Bretagne inspirieren lässt, befindet er sich auf jeden Fall in guter Gesellschaft. Schon lange vor ihm, 1903, besuchte die aus Stralsund stammende Künstlerin und später als „Malerin von Hiddensee“ bekannt gewordene Künstlerin Elisabeth Büchsel (1867-1957) während eines Parisaufenthaltes, wo sie Gauguin kennenlernte, die Bretagne; ihre Landschaftsbilder tragen unverkennbare Spuren ihrer bretonischen Freilichtmalerei-Erfahrung. Aber auch von Elisabeth Büchsel, die übrigens auch in Dresden studiert hatte, hängt noch kein Bild in Pont-Aven. Dafür wird der neue Bretagnekalender 2017 der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft ganz mit Bildern von Hans von Döhren bestückt sein. Reservieren Sie sich schon jetzt einen Platz für diesen Kalender in Ihrer Wohnung. So manches Bild, das jetzt in Annaberg-Buchholz ausgestellt ist, werden Sie dann wiedersehen können.

Bien cordialement / Herzliche Grüße / Gwellañ gourc´hemennoù

Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom
Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

“Die Vertiefung der Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, Bürgerinnen und Bürger aus beiden Regionen einander näherzubringen und dadurch den europäischen Integrationsprozess zu fördern.“
“L’approfondissement de la coopération poursuit l’objectif de rapprocher les citoyens des deux régions et de promouvoir le processus d’intégration européenne.”
Zitat aus der „Gemeinsamen Erklärung über Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Bretagne“ /”Déclaration commune de coopération entre l’État libre de Saxe et la Région de Bretagne” vom 30. November 1995, unterzeichnet von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und Regionalratspräsident Yvon Bourges