Kürzlich erschienen und nun verfügbar ist der zweisprachige Band mit Gedichten des bretonischen Barden Antony Heulin. Seine Gedichte erscheinen in bretonischer Sprache, die deutsche Übersetzung lieferte Anna Geib. Illustriert wird der Gedichtband durch wunderbare Holzschnitte von Ulrike Kampmann. Das Buch ist eine sächsisch-bretonische Verlagskooperation, initiiert und gefördert von der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

Über den Autor: Dr. Antony Heulin. Geboren 1972 in Angers (Frankreich, Maine-et-Loire). Bretonischer Dichter und Sänger. Er lebt seit 2005 in Dresden promovierte im Fach Keltologie (bretonische Literatur) an der Universität Rennes II.  2013 erhielt er den Internationalen Literaturpreis von Ostana, Italien.

Dieses Buch erscheint in zwei selbstständigen Parallelausgaben: in Frankreich als eine vom Regionalrat der Bretagne geförderte Ausgabe im Verlag Mouladurioù Hor Yezh (Quimper/Kemper), in deutschsprachigen Raum im Weltbuch Verlag GmbH.

Die deutsche Ausgabe wurde gefördert von der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V., die bilaterale Zusammenarbeit und das Lektorat koordinierte und betreute Prof. Dr. Ingo Kolboom.



Zur Ansicht und zu bestellen im Online-Shop des Weltbuch Verlags GmbH, Dresden,
100 Seiten, 9,90 € versandkostenfrei: https://www.weltbuch.com/buch/lyrik/gegenlicht/



 

Vom 22. – 29. November 2017 werden die Passage Kinos und die Schaubühne Lindenfels mit den 23. Französischen Filmtagen wieder zum Fixpunkt für französischsprachiges Kino in der Leipziger Kulturlandschaft. Sie erwartet eine spannende und vielfältige Entdeckungsreise in das Ursprungsland des Kinos – und darüber hinaus.

Erstmals ist bei den Filmtagen die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft mit von der Partie und präsentiert die Regionalpartnerschaft und die Aktivitäten der SBG. Dies im Vorprogramm vor dem einzigen "bretonischen" Film im Programm mit dem bezeichenden deutschen Titel "Eine bretonische Liebe" (Ôtez-moi d'un doute) am 23. November 2017 um 19:00 Uhr im Passage-Kino. Sie werden vor Ort auch die Möglichkeit bekommen unseren Kalender zu erwerben.

Karten für die Französischen Filmtage 2017 erhalten Sie direkt über die Passage Kinos oder die Schaubühne Lindenfels. Das gesamte sehr spannende Programm der 23. Französischen Filmtage finden Sie auf dieser Internetseite. Der neue Katalog wird ab 9. November 2017 in ganz Leipzig verteilt. Hier als PDF und zur besonderen Beachtung der "bretonische Film" - Ôtez-moi d'un doute - auf Seite 42.

22. - 29.11.2017
Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Str. 50, 04229 Leipzig
Passage Kinos Leipzig, Hainstr. 19a, 04109 Leipzig 

Auf dem Gemeinschaftsstand sächsischer Verlage war unser "Bretagne-Wandkalender 2018" mit Aquarellen des bretonischen Richters und Künstlers Pierre Cavellat (1901-1995) nicht zu übersehen. Das war unsere Hommage an den diesjährigen Ehrengast der Buchmesse: Frankreich. Der Kalender ist nur direkt erhältlich beim Weltbuch Verlag, auf dessen Internetseite er mit entsprechenden Bestellmodalitäten angezeigt ist:

https://www.weltbuch.com/kalender/bretagne-2018 - 

Preis 9,90 € zzgl. Versandkosten, ab 5  Stück versandkostenfrei.

 

Sollten Sie Online-Käufe scheuen, dann bestellen Sie einfach auf konventionelle Weise – per Postkarte, Brief oder E-Mail. Hier die Koordinaten:

Weltbuch Verlag GmbH
Repräsentanz Dresden
Enderstr. 59 (im Seidnitz-Center)
D-01277 Dresden/Deutschland
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
Web: www.weltbuch.com
T: + 49 (0)351 4794244

Apropos Buchmesse: Das "ARTE magazin spezial" vom Oktober 2017 brachte 16 Seiten über das Gastland Frankreich auf der Buchmesse und widmete davon fünf Seiten dem Thema "Die Provinz als Sehnsuchtsort", genauer: dem spannenden Thema Kriminalromane im "ländlichen Frankreich“. Wenngleich ich die französischen Gebiete außerhalb der Metropole Paris nicht als “ländliches Frankreich“ oder „Provinz“ verniedlichen würde, so las sich die Beschreibung der Bretagne ganz im Stile Jean-Luc Bannalecs doch ganz genießerisch. Im Internet können Sie den ARTE-Beitrag „Sehnsuchtsort Provinz: Bretagne“ noch bis zum 7. Januar online nachlesen:  https://www.arte.tv/sites/de/das-arte-magazin/2017/10/02/die-provinz-als-sehnsuchtsort-die-bretagne/

Doch behalten Sie bitte im Hinterkopf: Die französische „Provinz“, also auch die Bretagne, ist genau das nicht: eine „Provinz“! Und ihre Klassifizierung als „Sehnsuchtsort“ dürfte bei den dort lebenden Menschen eher ein müdes Lächeln erzeugen. Doch wie sagte der altersweise Victor Hugo: „Ce qui nous manque nous attire“  - „Was uns fehlt, lockt uns an.“ Bien cordialement / Herzliche Grüße /  Gwellañ soñjou – A galon

Ihr

Prof. Ingo Kolboom
Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e. V.

Liebe Mitglieder und Freunde der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft,
chère amie et cher ami du franco-allemand,


an diesem Freitag feiert Frankreich seinen Nationalfeiertag, den 14. Juli (Quatorze Juillet), die Erinnerung an den Sturm auf die Bastille und damit an die Revolution von 1789, ein jährlicher Akt der rituellen Selbstvergewisserung Frankreichs vor sich und der Welt.

Bei ihrem traditionellem Empfang der Französischen Botschaft in Berlin am 14. Juli ist die diesjährige Gastregion übrigens die Bretagne. Ein Grund mehr, daran zu erinnern, dass die Region Bretagne und der Freistaat Sachsen 1995 vollmundig einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen hatten, an den sich zu erinnern die heute politisch verantwortlichen Mühe haben – die eine Seite schiebt den Grund des Desinteresse auf die jeweils andere. Nur wir, die 2004 gegründete Sächsisch-Bretonische Gesellschaft, halten noch dagegen – wie lange noch? – und denken, dass deutsch-französische Beziehungen nicht nur eine Angelegenheit der Hauptstadt-Eliten, sondern auch der Menschen in den Ländern bzw. Regionen sind und auch der Osten Deutschlands Teil der besonderen Nachbarschafts- und Freundschaftsbeziehung mit Frankreich ist.